spendenmagazin2020
SAUBERES WASSER HAT ITATAKUS LEBEN VERÄNDERT. Machen. Wirkt! Unsere Wasserstellen bieten bereits weit über einer halben Million Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser. www.menschenfuermenschen.de SPENDEN? ÄNDERT DOCH NICHTS! » Eine große Herausforderung: Lebensmittelausgabe bei den Tafeln in Zeiten der Corona-Pandemie ANZEIGE zu den Menschen,“ erklärt Jochen Brühl, Vorsitzender der Tafel Deutschland. „Wir wollen die Menschen nicht nur mit Lebensmitteln unterstützen, sondern auch die Kontaktarmut aufheben, unter der viele leiden. Diese war schon vor Corona sehr belastend und wurde dadurch noch viel schlimmer. Bis- herige Projekte wie der Kaffee der Senioren, Schulfrühstücke, Kochkurse oder Integrationsprojekte können derzeit nicht wie gewohnt durchgeführt werden. Die Tafel war immer auch ein Ort der Begegnung. Doch das ist aufgrund der Situation sehr schwierig, weswegen viele zu vereinsamen drohen.“ Ein wichtiger Faktor an dieser Stelle ist, dass viele Menschen, sowohl bei den Helfenden wie auch den Kunden und Kundinnen, Risikogruppen angehören. So sind 60 Prozent der Helferinnen und Helfer bereits über 60. Auch von denen, die Hilfe empfangen, leiden viele an Vorerkrankungen und verzichten deshalb im Zwei- fel darauf, zur Tafel zur gehen. Das führt zu starken lokalen Schwankungen. Während bei einigen Tafeln ein erheblicher Zu- wachs zu verzeichnen ist, auch weil durch den wirtschaftlichen Zusammenbruch mehr auf Hilfe angewiesen sind, kommen bei anderen deutlich weniger, weil die Menschen verängstigt sind und sich nicht mehr aus der Wohnung trauen. Gerade auf der Seite der Helfenden gibt es deshalb für Jochen Brühl dringenden Handlungsbedarf. „Wir brauchen neue Möglichkeiten des zeitli- chen Engagements. Wie können wir zum Beispiel Berufstätigen ermöglichen, sich zu engagieren? Es kann ja nicht sein, dass nur Rentnerinnen und Rentner sowie Studierende tätig sind. Corona sollten wir zum Anlass nehmen, um ganz grundsätzlich darüber zu diskutieren, wie wir uns als Gesellschaft aufstellen, und neue Ansätze zu finden. Wir sollten uns weiterhin solida- risch verhalten und nach Lösungen suchen.“ Vorsprung Digitalisierung Auch für die spendenfinanzierte Stiftung Bildung bietet die Pandemie die Gelegenheit, überfällige Diskussionen anzusto- ßen und Entwicklungen voranzutreiben, die schon seit Jahren auf der Agenda stehen. Von Beginn an setzte sich die Organisa- tion für bessere Lernbedingungen ein. Das bedeutete neben der Modernisierung von maroden Schulen auch das Thema Digitali- sierung und vor allen Dingen Chancengerechtigkeit in der Viele drohen, aufgrund der aktuellen Situation zu vereinsamen
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